Vorwort an die Lehrer
In diesem Buch habe ich versucht, alle Aspekte des anfänglichen Flötenspielens auf einfache Weise und mit einem Minimum an Worten zu präsentieren. Ich hoffe, daß meine Vorschläge dem Lehrer sowie dem Schüler helfen. Das Einbeziehen von Farbfotografien wird das Verständnis des Schülers, wie das Ganze auszusehen hat, verbessern.
Ich nehme an, daß die alten Streitereien über Handstellung, das Greifen des "B" und Artikulation ewig fortdauern werden. Also habe ich einige Erklärungen zu den technischen Aspekten beigesteuert. Ich habe Phrasenmarkierungen sowie Dynamiksymbole bei einigen Stücken eingefügt, aber das meiste habe ich dem Ermessen des Lehrers überlassen.
Die beigelegte CD soll das musikalische Bewußtsein des jungen Flötenspielers erweitern, indem er die verschiedenen Begleitsounds, erstellt am Synthesizer, anhört.
Ich möchte meinen Dank an John, Susanne, Leonore, Andy, Mona, Sebastian, Pat und Jane für ihre Anregungen und Unterstützung, an Katrin für ihre Zeichnungen und an Brigitte und Rene für ihre grenzenlose Geduld aussprechen.
Ich hoffe, daß alle an diesem Buch ihre Freude haben werden. Viel Spaß beim Flöten!!
Vorwort on die Eltern
Wenn ich danach gefragt werde, wie Kinder mit ihrer Querflöte zurechtkommen, fallen mir immer drei Punkte ein:
1. Von ihrer Körpergröße her, haben die meisten Kinder keine Probleme mit der Flöte. Früher bereitete die Körpergröße schon Schwierigkeiten, seit Aufkommen des gebogenen Kopfstückes ist das aber nicht mehr der Fall. Heute können fast alle Kinder schon zwischen 7-9 Jahren problemlos Querflöte lernen.
2. Da die Zähne und der Kiefer bei Holzblasinstrumenten(wie der Querflöte) eine wichtige Rolle spielen, kann es bei Zahnklammern Probleme geben. Einige Kinder können damit sicherlich spielen, andere nicht. Wie auch immer, gerade Zähne sind schon von Vorteil. Im Falle einer Zahnklammer sollte der Kieferorthopäde oder Zahnarzt von den musikalischen Interessen des Kindes in Kenntnis gesetzt werden.
3. Beim Kauf sollte man auf jeden Fall den Rat eines erfahrenen Spielers hinzuziehen, um sicher zu sein, daß die Kinder ein gutes und zu ihrer Körperkonstitution passendes Instrument bekommen.