Die AMA-Tenorsaxophonschule - Matthias Petzold

Die AMA-Tenorsaxophonschule

Matthias Petzold gehört zur jüngeren Generation deutscher Jazzmusiker. Er hat in verschiedenen Besetzungen acht CDs mit eigenen Kompositionen aufgenommen und in seinem Label „Indigo-Records“ veröffentlicht, die von Fachleuten und Musikliebhabern sehr positiv aufgenommen wurden. Auftragskompositionen wurden vom WDR Rundfunkorchester oder der WDR Big-Band aufgeführt. Er hat langjährige Unterrichtserfahrung an verschiedenen Musikschulen mit Schülern jedes Alters und aller Leistungsstufen, auf die er bei seinen Kompositionen, die beim AMA Verlag veröffentlicht sind (u. a. „ Scenes from a Sketchbook“), zurückgreifen konnte.

Nach seinen veröffentlichten Spielbüchern, hat er auch eine zweibändige Saxophonschule geschrieben – die erste Fassung für Tenorsaxophon wurde danach für Altsaxophon transponiert.

Am Ende des ersten Bandes soll der Schüler befähigt sein, in einer Big Band, einem Orchester oder einem anderen Ensemble zu spielen. So lernt der Schüler neben den Grundlagen des Saxophonspiels (u. a. die Atmung und der Ansatz) den Tonumfang bis zum e‘‘‘ kennen. In den letzten sieben Kapiteln bereitet Matthias Petzold den Schüler auf das Ensemblespiel vor mit Themen wie Swing-Phrasierung, Sechzehntelnotierungen in der Popmusik oder Improvisation mit Pentatoniken. Alle Übestücke sind dabei so ausgelegt, dass neben Soloetüden und Tonleitern auch viele Stücke zur CD begleitet oder im Duett gespielt werden können. In der Auswahl der Stücke liegt das Hauptgewicht auf dem Genre des 20. Jahrhunderts mit Stücken von Georg Gershwin; „Klassiker“ werden aber auch nicht vergessen: z. B. „Der Vogelfänger“ aus der Zauberflöte von Mozart, „Ländliches Lied“ von Schumann, „Andante“ von Telemann oder der „Bolero“ von Ravel.

Der zweite Band „Steps Ahead“ führt den ersten Band fort. Der Band kann aber auch im Anschluss an jede andere Anfängerschule eingesetzt werden, wenn der Schüler den Tonumfang vom c‘ bis e‘‘‘ beherrscht. Dieser Band gliedert sich in drei große Abschnitte. Im ersten Teil werden neue Techniken eingeübt um die Saxophontechnik zu vervollständigen. Der Tonumfang wird dabei vom cis‘ bis zum hohen fis‘‘‘ erweitert und ein Kapitel widmet sich den chromatischen Tonleitern und den enharmonischen Verwechslungen.

Der zweite und dritte Teil vertieft den Blick auf die klassische Musik bzw. den Jazz und den damit zusammenhängenden spieltechnischen Besonderheiten. Im zweiten Teil beginnt Matthias Petzold mit der Polyphonie im gregorianischen Choral, und geht über den Barock mit seinen Trillern, Pralltrillern und anderen Verzierungsarten, über die Wiener Klassik bis zur Romanik mit der Technik des Vibratos. Im Kapitel über den Jazz werden dann Techniken wie Glissando, Bebop, Synkopierung, Gostnotes oder die gängigen Konzepte im Jazz erarbeitet.

Die stilistisch vielfältigen Bände enden mit einem Kapitel über Improvisation, da diese Spielart die wichtigste in der Jazzmusik ist. Die auf den CDs von einer Profiband eingespielten Begleitstücke geben dem Saxophonisten ein Gefühl für das Zusammenspiel mit anderen Musikern.


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