Musikerglossar

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0-9

1 x 12, 2 x 12, 4 x 12, 4 x 10 etc.
Bezeichnung der Anzahl und der Größe der Lautsprecher in einer Lautsprecherbox. 4 x 12 bedeutet, dass in der Box vier Lautsprecher mit einem Durchmesser von jeweils 12 Zoll sind. Die Lautsprechergrößen werden in Zoll gemessen. 12 Zoll entsprechen 30,48 cm. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

A

Abakua

6/8-Rhythmus, benannt nach religiöser Vereinigung (Männergeheimbund) auf Kuba. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Abanico

Wichtiges Signal des Timbaleros zum Wechsel einer Section. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

A Caballo

(span. „zu Pferde“) Beliebtes Conga-Pattern (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Accel.
Accelerando: allmählich schneller werden. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Ad lib.
Abkürzung für "ad libitum": Wiederholen und darüber improvisieren. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Afro-cuban Jazz

Sammelbezeichnung für alle Stile und Strömungen, die Jazz und afrokubanische Elemente fusionieren. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Aktivbox
Lautsprecherbox mit integrierter Endstufe. Meist ohne Klangregelung. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Alnico

Magnetmaterial aus Aluminium, Nickel und Kobalt. (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Amp (Amplifier)
Englische Kurzform für Verstärker. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Amp-Simulation
Simulation der Klangcharakteristik von Verstärkertypen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Analog
Stufenlos, kontinuierlich. Das Gegenteil zur digitalen Klangbearbeitung. Analoge Audiosignale werden stufenlos bearbeitet, während die digitalen Klänge je nach Feinheit der Auflösung in hörbaren Stufen arbeiten. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Anriechen

Gesangspädagogik: den Duft der einzuatmenden Luft bewusst riechen, dadurch werden Resonanzräume geöffnet. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Ansatzrohr

Stimmfunktion: gesamtes resonanzbildendes und lautformendes Hohlraumsystem oberhalb der Stimmlippen, verantwortlich für die Bildung der Vokale sowie deren Klangfarbe und die Bildung der Konsonanten; auch Vokaltrakt genannt. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Apanpichao

Musikalischer Abschnitt und Percussion-Pattern im Merengue. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Appoggio

Gesangspädagogik: (ital.) beschreibt die federnd gestützte Tongebung, ein „Hineinlehnen“ in den Ton, ist gleich dem deutschen Begriff Atemstütze bzw. Atemfederung. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Arará

Westafrikanische Rhythmen der Dahomey, von denen sich auf Kuba einige erhalten haben. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Arpeggio

musikalischer Begriff: (ital.) nacheinander ertönende Klänge eines Akkords. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Arpeggiator
Tonfolge-Generator. Spielt die Töne eines gedrückten Akkordes nicht gleichzeitig, sondern nacheinander ab. Wird meist im Synthesizerbereich eingesetzt. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Artikulation

1. musikalischer Begriff: durch stilistische Gegebenheiten und Vortragsbezeichnungen geforderte Verbindung und/oder Trennung von Tonfolgen, z.B. legato, portato, staccato, non legato.

2. Resonanz- und Artikulationsfunktion: Bewegungen der phonetischen Lautbildung im Ansatzrohr, die zweckorientiert zur Umsetzung einer deutlichen Aussprache unbeeinflusst von der Muttersprache sein sollte. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Artikulationsbasis

Resonanz- und Artikulationsfunktion: gewohnheitsmäßige aber veränderbare Grundeinstellung des Vokaltraktes (Ansatzrohr), die ursprünglich durch die Muttersprache geprägt ist. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

A Tempo
Zu dem Originaltempo zurückkehren. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Atem- und Stimmkopplung

Gesangspädagogik: zu trainierende Koordination von optimalem Atemvolumen, Atemdruck und Stimmlippenspannung. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Atemfederung

Gesangspädagogik: besserer Begriff für Atemstütze, der die Elastizität des Weiterführens der Einatemtendenz beschreibt, siehe auch „Appoggio“. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Attack

Resonanz- und Artikulationsfunktion: (engl.) harter explosiver Tonansatz im Jazz; z.B. als „nouse attack“ bei der Scat Silbe „dn“, die nur durch die Nase gezogen wird. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Ausgangsleistung
Elektrische Leistung eines Verstärkers. Hat aber nichts mit Schalldruck zu tun. Ein Verstärker mit einer elektrischen Leistung von 30 W kann unter Umständen lauter sein als der Verstärker mit angegebenen 100 W. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

B                                                                                                      Nach oben

Backbeat
Schwerer Akzent auf den Zählzeiten 2 und 4. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Back-up
Datensicherung. Bei Effekten: Abspeichern der Sounds auf ein externes Speichermedium, z. B. Festplatte, CD oder Diskette. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Bandpass-Filter
Ein Filter, der nur ein bestimmtes Frequenzband passieren lässt und alles andere darunter und darüber wegfiltert. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Baquteo

Eigenname des Danzon-Patterns auf den Timbales. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Bass Cut (Low Cut)
Alle Frequenzen unterhalb eines gewissen Frequenzpunktes (Cut-Off-Frequency) werden eliminiert. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Batá

Drei sanduhrförmige Trommeln, die von beiden Seiten gespielt werden. Die kleine heißt Okónkolo, die mittlere Itótele, die größte Iyá. Sie gehören zum Yoruba-Kult, auch als „Santeria“ bezeichnet. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

B.D., Bs. Dr.
Abkürzung für "Bassdrum", große Trommel. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Bembé

6/8-Percussionstil aus dem Yoruba-Kult-System als Dankfest an die Götter. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Bell
Meistens die Kuppe des Ride-Beckens, es kann aber auch eine Kuhglocke gemeint sein. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Bending
Ziehen der Saite. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Big 2
Wird seltener verwendet, bedeutet Half-Time-Feel mit einem Akzent auf der Zählzeit 3. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Binär

musikalischer Begriff: (lat.) rhythmische Unterteilung einer Viertelnote in zwei gleich lange Achtel, typisch für Funk, Bossa Nova, Disco, Folk, Latin. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Blocks, Blks., Temp. Blks.
Temple Blocks sollen an dieser Stelle eingesetzt werden. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Bobbin

Spulenkörper (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Bolero

Langsame lyrische Ballade, die kubanische Form ist im 4/4 (die spanische im 3/4) und Ende des 19. Jh. Entstanden. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Bombo

1. Name der karibischen Bassdrum/Basstrommel. Wird traditionell auch separat gespielt, heute auch im Drumset

2. Name des tiefen Schlages auf der „2+“ der Dreier-Seite der Clave. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Bomba

Puertoricanischer Nationalstil und Tanz mit zahlreichen Unterarten, wie Bomba Xicá, Bomba Cuembé, Bomba Holandes. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Bone, T-bone, Tb.
Von engl. "Trombone" = Posaune (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Bongo

Zwei kleine fellbespannte Trommeln mit Steg verbunden, die zwischen den Knien gespielt werden. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Bongo-Bell

Die Handglocke, die der Bongocero spielt. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Bongocero

Bezeichnung des Bongo-Spielers in einer Band, der auch immer die gleichnamige Bell mitspielt. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Boogaloo

In den USA entstandener Mischstil zwischen afrokub. und Soul/R’n’B-Rhythmen. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Booster
Ein Vorverstärker, der das Gitarrensignal ein wenig anhebt. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Bows
Amerikanischer Begriff aus der Show-Musik. Bezeichnet so genannte "Bow Music", Applaus-Musik, wenn der Künstler sich z. B. vor dem Publikum verbeugt. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Br.
Von engl. "Brass" = Blechbläser (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Break
Break = musikalischer Bruch. Es wird nicht gespielt, obwohl die musikalische Form des Stückes weiter fortgeführt wird. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Bridge
In A-A-B-A-Songformen ist hier der B-Teil gemeint, da er sich von den anderen Formteilen sehr unterscheidet. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Br., Brush
Brushes, Besen (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Bruststimme

Stimmfunktion: siehe „Vollstimme“ und „Vollstimmfunktion“. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Buleador

Bezeichnung für die tiefe, etwas bauchigere Conga-Bauart in der Bomba. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Bulk Dump
Engl. für Blockabwurf. Übertragung des Speicherinhalts eines Effektgerätes über Midi in Form von Sys- Ex- (System Exclusiven) Daten. Sounds können hiermit auf einem Computer abgespeichert und auf andere Geräte des gleichen Typs übertragen werden. Man kann auch Daten von einem auf ein anderes Gerät überspielen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Bypass
Der Bypass-Schalter schaltet den Effektsound aus. Siehe auch „True Bypass“. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

C                                                                                                       Nach oben

Cajón

Holzkiste, auf der getrommelt wird. Je nach Region zum Draufsitzen mit und ohne Schnarr-Saiten oder aufrechtstehend, ähnlich wie die Conga, bloß rechteckig. Schlagfläche heute meist aus Edelholz. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Calypso

Musikstil aus Trinidad (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Campana

(span. „Glocke“) Sammelbezeichnung der verschiedenen Glocken der afrokaribischen Musik, auf Kuba manchmal Bezeichnung für die Bongo-Bell. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Capacitor

Englisch für Kondensator (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Cáscara

1. (span. „Schale“) Für die Kessel der Timbales

2. Bestimmtes Pattern der afrokubanischen Musik.

3. Sound der Kessel der Timbales, auch wenn man dort manchmal andere

Patterns spielen kann. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Catá

Hohler kleiner Baumstamm, auf dem in der Tumba Francesa mit zwei Stöckchen gespielt wird. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

C.B.
Cowbell = Kuhglocke (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Cencerro

Glocke, Bongo-Bell (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Cha-Cha-Bell

Höhere Glocke an Timbales (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Cha Cha Chá

Musikstil, der Anfang der 1950er Jahre auf Kuba aus dem Danzón entstanden ist. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Changüi

Ältere Unterart des Sons aus dem Osten Kubas. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Channel
Engl. für Kanal. Der Kanal im Mischpult. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Charanga

1. Aus der Charanga Francesa entstandenes Danzón-Orchester

2. Später Bezeichnung der typischen Instrumentation mit Band, Flöten, Geigen

(neben den üblichen Instrumenten)

3. Manchmal Bezeichnung des Stiles, den die so besetzten Bands spielen. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Chaser
Ebenfalls ein Begriff aus der amerikanischen Show-Musik. Ist gleichzusetzen mit Schlussmusik, wenn der Künstler z. B. die Bühne verlässt. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Chorreao

Ein Stil der so genannten Jibaro-Musik Puerto Ricos. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Chromatic Tuner
Engl. für chromatisches Stimmgerät. Ein Stimmgerät, das alle 12 Töne erkennt. Die normalen Gitarrenstimmgeräte erkennen nur die Töne der sechs Saiten. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Chorus
Bezeichnet einmal die komplette Musikform des Stückes (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Cinch
Stecker für Audioverbindungen, der hauptsächlich im HiFi-Bereich gebraucht wird. Auch digitale Verbindungen werden hiermit gemacht. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Cinquillo Cubano

Eintaktiges Pattern in der Tumba Francesa im Osten Kubas (aus fünf Schlägen bestehend, deshalb „Cinquillo“). (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Clave

Elementarstes rhythmisches Pattern der afrokubanischen Musik, wird auch als „Schlüssel“ zum Ineinandergreifen aller Patterns der verschiedenen Instrumente verstanden. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Clave Africano

Zwei Klanghölzer, das Schlagholz ist kleiner und massiv, das damit angeschlagene groß und mit einer ausgearbeiteten Resonanzwölbung sowie hohlem Kern. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Claves

Die zwei Klanghölzer, die gegeneinander geschlagen werden. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Cleansound
Unverzerrter Gitarrensound. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Closed, Tight Sock
Sock (Cymbal) ist die alte Bezeichnung für die HiHat. Hier ist das Spielen auf der geschlossenen HiHat gemeint. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Colla Voce
Auf diese Bezeichnung trifft man meistens nur in klassischen oder Musical Charts und bedeutet "mit der Stimme" oder "mit dem Sänger". (aus: D. Brand, Chart Reading)

Combo
Bezeichnung für einen Gitarrenverstärker mit integriertem Lautsprecher. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Columbia

6/8-Stil der kubanischen Rumba, gibt es in verschiedenen regionalen Unterarten. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Comparsa

Karnevalsumzüge in der Karibik, bestehend aus Tanz, Musik und aufwändigen Kostümen, die „Conga Comparsa“ meint die Percussion und den Musikstil dieser Umzüge (auch regionale Unterarten). (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Conga

Bezeichnung für die stehende Einfell-Trommel, die mit Händen gespielt wird. Urform ist „Konga“ der Bantú im „Congo“/Afrika, manchmal Kurzform des Namens für „Conga Comparsa“-Rhythmen. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Conga Comparsa

Siehe Comparsa (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Conga Habanera

Spezielle Form der Comparsa, in Havanna entstanden. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Congas

Sammelbegriff für die heute populärste Form der handgespielten Einfelltrommeln der Karibik, klassisch ist ein Satz bestehend aus drei Trommeln: Quinto, Conga, Tumba. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Conguero

Bezeichnung für den Conga-Spieler (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Cord
Engl. für Kabel. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Córo

(span. „Chor“) Gibt im Refrain häufig die Antwort auf Vorsänger, typisch für Montuno. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Contradanzas

Aus der französischen Salonmusik stammender Stil, der maßgeblicher Vorläufer des Danzón war. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Cresc.
Crescendo, langsam lauter werden. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Crossfade [X-Fade]
Engl. für Überblendung. Zwei Klänge werden weich ineinander übergeblendet. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Cross-Stick
Der Stock wird umgedreht und quer über die Snare Drum gelegt; man spielt mit dem Schaft des Stockes auf dem Rim, z.B. wie beim Bossa Nova. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Crunchsound
Leicht angezerrter Gitarrensound. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Cuá

Name des Instruments (Holzblock) und des Patterns in der Bomba, fungiert manchmal als Clave dieses Stiles. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Cubop

Bezeichnung für Strömung des frühen afrokubanischen Jazz um Dizzy Gillespie, Fusion aus „Cuban“ und „Bebop“. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Cue

(span. „Zeichen“) Zeichen für den Einsatz/Wechsel, wenn Abschnitte zum Improvisieren von der Länge her nicht festgelegt sind. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Cut, Cut-off
Der Dirigent zeigt einen Stopp an. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Cut to
Bedeutet, dass du eine Stelle im Chart überspringen sollst und direkt zu einer anderen gehst. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Cutoff Frequency
Engl. für „Abschneide“-Frequenz. Die Cutoff Frequency legt fest, ab welchem Frequenzbereich ein Filter zu wirken beginnt. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Cym., Cymb.
Cymbal = Becken (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

D                                                                                                        Nach oben

Dal Segno
Segno-Zeichen, zu diesem Zeichen gehst du bei der Angabe "Dal Segno". (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Danzón

Der erste eigene kubanische Tanz- und Musikstil, erste Komposition dieses Stiles 1879. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

dB
Abkürzung für die Einheit Dezibel, mit der die Lautstärke bzw. der Schalldruck gemessen wird. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Dbl. x feel
Double-Time-Feel, du musst einen Rhythmus spielen, der sich doppelt so schnell anfühlt. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Dbl. x swing
Double-Time-Swing-Feel, du musst einen Swing spielen, der sich doppelt so schnell "anfühlt" wie das Original. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

D.C.
Da Capo zum Anfang des Stückes (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Decima

Zehntaktige Versform in der Rumba. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Descarga

(span. „Entladung“) Ausdruck, spezielle Form des frühen afrokubanischen Jazz mit vielen Instrumentalsoli. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

DI-Box
Engl. Abkürzung für Direct-Injection-Box. Klinkenkabel sind asymmetrische Kabel. Bei langen Kabeln kann es vorkommen, dass einstreuende Signale elektromagnetische Störungen aufnehmen. Die DI-Box macht das Signal symmetrisch. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Decresc.
Decrescendo, langsam leiser werden. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Diana

Eröffnung und Einstimmung einer Rumba durch den Vorsänger. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Dictated
Diese Stelle wird dirigiert. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Dim.
Diminuendo, langsam leiser werden. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Distortion-Sound
Verzerrter Gitarrensound. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Dog-Ear

Soapbar-Pick-up mit seitlichen Befestigungslaschen, die Hundeohren ähneln sollen. (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Dominierende Nasenatmung

Atemfunktion: Bevorzugung der hygienisch günstigen Nasenatmung, bei der die Atemluft erwärmt, angefeuchtet und gereinigt wird; zusätzliche Mundatmung bei für die Nasenatmung zu kurzen Pausen; siehe auch „Nasenatmung“. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Doppler-Effekt
Benannt nach seinem Entdecker Christian Doppler (Physiker, 19. Jh.) zeigt der Doppler-Effekt, dass sich Signale (Tonhöhen) durch ihre Transportrichtung und Geschwindigkeit für den stationären Empfänger verändern (vgl. vorbeifahrender Krankenwagen mit Martinshorn). Der Doppler-Effekt wurde in den rotierenden Lautsprechern des Leslie-Kabinetts benutzt. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Dynamik

musikalischer Begriff: Veränderung der Tonstärken innerhalb einer Komposition durch Steigerung oder Abschwächung der Lautstärkeintensität. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Dynamikprozessor
Beeinflusst die Dynamik eines Audiosignals, indem er leise Stellen anhebt und laute Passagen gegebenenfalls absenkt. Zu den Dynamikprozessoren gehören Kompressoren und Expander. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Dynamische Mikrofone
Die Mikrofonmembrane werden durch Luftschwingungen bewegt und erzeugen im Magnetfeld Spannungen. Dynamische Mikrofone sind robuster und
preiswerter als Kondensatormikrofone. Allerdings ist der Frequenzgang nicht so linear. (aus:

Th. Dill, Guitar Effects)

 

Dynamischer Stereotyp

Gesangspädagogik: automatisierter und damit wiederholbarer motorischer Bewegungsablauf. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

E                                                                                                        Nach oben

Enharmonische Verwechslung

musikalischer Begriff: klangliche Übereinstimmung enharmonischer Tonstufen und Intervalle; z.B. gis-as, übermäßige Quarte-verminderte Quinte, übermäßige Prime-kleine Sekunde; zur Erleichterung beim Notenlesen bzw. aufgrund der harmonischen Struktur werden #- und b-Notierungen ausgetauscht. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Einatemtendenz

Gesangspädagogik: das Beibehalten des leichten Spannungsgefühls nach der Einatmung. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Einsingen

Gesangspädagogik: den eigenen Spannungszustand erfühlen und danach das Training ausrichten, welches das Herstellen einer Spannungsbalance zum Ziel haben sollte. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Einstreuungen
Nebengeräusche (Knistern, Brummen, dubiose Radiosender), die durch schlecht abgeschirmte Kabel in den Signalweg gelangen und dann letztendlich durch den Verstärker hörbar gemacht werden. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Encore
Zugabe; die Musik, die nach dem eigentlichen Ende eines Konzertes gespielt wird. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Endstufe
Letztes Glied in der Audiokette vor dem Lautsprecher. Die Endstufe ist im Prinzip für die Endlautstärke des Audiosignals zuständig. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Ens.
Ensemble = die komplette Band. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Entr´acte
Einleitungs-Musik, die vor dem Beginn einer Show gespielt wird, um den Zuschauer/Zuhörer auf das Nachfolgende einzustimmen. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Entrada

Eröffnung eines Stückes oder Einleitung zu einem neuen Abschnitt. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Equalizer
Klangregelung. Hiermit ist ein Gerät oder eine Schaltung zur Beeinflussung des Frequenzganges eines Audiosignals gemeint. Bei Gitarrenverstärkern
besteht der Equalizer meist aus vier Bereichen: Bass, Middle, Treble, Presence. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Estilo

(span. „Stil“) Bezeichnung einer speziellen regionalen Unterart, z. B. Estilo Habana, Matanzas etc. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Expiration

Atemfunktion: Ausatmung als biologische Funktion der Lunge. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Expression-Pedal
Parameter eines Effektes können mit einem Pedal per Fuß geregelt werden. Ein Pedal, das dazu in der Lage ist, nennt man Expression-Pedal. Es wird meist über ein Stereo-Klinkenkabel an das Effektgerät angeschlossen. Die meisten Multieffekte haben schon ein Expression-Pedal integriert. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

F                                                                                                        Nach oben

Fade
Immer leiser werden, die Musik "erstirbt" langsam. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Fade-in/-out
Einblenden bzw. Ausblenden der Lautstärke. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Feedback
Rückkopplung. Hoher Ton, der dadurch erzeugt wird, dass der Schalldruck des Lautsprechers die Saite wieder in Schwingung versetzt und den Ton somit
endlos verlängert. Beim Delay: Die Anzahl der Echowiederholungen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Fermata, hold
Die Note bis zum "Abriss" des Dirigenten halten. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Footswitch
Fußschalter. Dient meist zur Steuerung eines Effekts (An- bzw. Ausschalten) oder zur Kanalumschaltung des Verstärkers. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Fill
Fill-in, der Schlagzeuger leitet z. B. durch einen Tom-Lauf einen neuen musikalischen Part ein. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Flageolett-Töne
Saite über dem 12. Bundstäbchen leicht berühren und dann anschlagen. Natürliche Flageoletts funktionieren auch in den Bünden 4, 5 und 7. In den restlichen Bünden je nach Gitarre und Tonabnehmerstellung. Vor allem aber bestimmt das Geschick des Gitarristen ... (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Flamenco

Spanischer Musikstil (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Flight Case
Engl. Koffer, Kiste. Stabiler Koffer, extra für den harten Gebrauch „on the road“ gebaut. (aus:

Th. Dill, Guitar Effects)

 

Floating Hand

Spieltechnik auf den Congas, wo Handballen und Fingerkuppen abwechselnd benutzt werden. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Four Beat
Wird auch als "Four on the ground" oder "Flat four" bezeichnet. Die Bassdrum wird auf allen Viertelnoten gespielt. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Frequency Response

Frequenzverlauf (auch bei Schaltungen) (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Full Stack
Topteil mit zwei 4 x 12 Boxen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Funktionale Kontrolle

Gesangspädagogik: physiologisch richtige, aber vor allem mentale Kontrolle der Stimmfunktion, die das „Loslassen“ dem „Machen“ gegenüber favorisiert. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Funktionales Hören, Sehen, Fühlen

Gesangspädagogik: Analyse und Wertung der Funktion von Muskelspannung und Muskelbewegung durch Hören des Stimmklangs, durch Beobachtungen beim Singen und durch das Kultivieren der Empathie (das Erfühlen der Empfindungen beim Singen). (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

FX
Englische (american english) Abkürzung für Effekt. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

FX Level (Gitarrenverstärker)
Regelt die Lautstärke der Effekte, die am Einschleifweg des Verstärkers angeschlossen sind. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

G                                                                                                       Nach oben

Gauge

Englisch für Saitenstärke (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Gain
Eingangsregler an einem Mischpult oder Effektgerät, der das Eingangssignal dem Arbeitspegel (Line Level) des Mischpults anpasst. Bei Verzerrer-Pedalen oder Gitarrenverstärker-Vorstufen wird mit dem Gain-Regler der Verzerrungsgrad eingestellt. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Ghostnotes
Abgedämpfte Töne. Die Saiten werden von den Fingern der linken Hand nur leicht berührt. Es erklingt ein perkussiver Sound. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Glissando

musikalischer Begriff: (ital.) auf- und abwärts verlaufendes schnelles, stufenloses Durchgleiten eines Tonraumes zu einem fixierten Ton hinführend oder von ihm ausgehend musikalischer Begriff: melodische Akzente fallen auf diejenigen des Metrums, das heißt auf die betonten Taktteile. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

G.P.
General-Pause (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Graphischer Equalizer
Der graphische Equalizer stellt den Frequenzverlauf optisch dar. Mit Schiebereglern können die einzelnen Frequenzbereiche angehoben oder abgesenkt werden. Das Gegenteil ist der parametrische Equalizer. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Guagua

1. Slangwort für Autobus, meint aber ein Bambusrohr, das mit zwei Stöckchen gespielt wird.

2. Spezielle Bezeichnung für Katá-Patterns in der Rumba. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Guaguancó

Kubanischer Rumba-Stil, steht im 4/4, Hauptunterarten sind der Matanzas und der Habana-Stil. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Guajira

Ländlicher Musikstil Kubas, Ende des 19. Jh. entstanden, Texte häufig melancholisch oder traurig, eine Art kubanischen Blues. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Guajira-Son

Mischform der beiden genannten Stile. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Guaracha

Liedstil aus Kuba, der auch Ende des 19. Jhs. entstand, schneller als Guajira und mit häufig satirischen Texten. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Guaracha-Son

Mischform der beiden genannten Stile. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Guarapachangeo

Moderne Rumbaform, entwickelt aus dem Guaguancó Estilo Habana. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Guataca

Gartenhacke oder anderes ausgeglühtes Gartengerät, das als Glocke benutzt wird. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Guira

Guiro (= Gurke) aus Metall mit Scrapper aus der Dominikanischen Republik, vor allem im Merengue eingesetzt. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Guiro

1. Ausgehöhlte längliche Kalebassenfrucht mit Rillen, auf der mit einem Stick (Scrapper) auf den Rillen das Geräusch erzeugt wird, heute verschiedene Bauformen aus Glasfieber, Plast und Metall

2. Rhythmus eines Yoruba-Rituals, der mit drei Shekerés gespielt wird. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Guitar-to-Midi-Converter
Wandelt die Tonsignale einer Gitarre in Midi-Noten um (Pitch, Velocity, Note On). Voraussetzung hierfür ist allerdings ein spezieller Tonabnehmer, der jede Saite einzeln abnimmt. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

H                                                                                                       Nach oben

H.H.
HiHat, die Time soll auf der HiHat gespielt werden. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Halfstack
Topteil mit einer 4 x 12 Box. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Half x feel
Half Time Feel, die Musik hört sich halb so schnell wie das Original an. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Hallspirale (Spring Reverb)
Einfachste Art, den Hall mechanisch zu erzeugen. Zwei Metallspiralen werden durch das Audiosignal über eine Spule in Schwingung versetzt. Dieser Hall
wird oft in älteren Gitarrenverstärkern eingesetzt. Er ist allerdings enorm empfindlich gegenüber Erschütterungen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Haltung

Gesangspädagogik: körperliche und seelische Voraussetzung zu hoher stimmlicher Leistungsfähigkeit (sängerische Grundhaltung), fließt beim täglichen Bemühen darum in die Lebensgestaltung ein und bewirkt eine Wandlung der Persönlichkeit. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Hammer-on
Aufschlagsbindung. Ton anschlagen und mit einem anderen Finger der linken Hand auf das Griffbrett „hämmern“. Der neue Ton wird ohne weiteren Anschlag der rechten Hand erzeugt. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Harter Stimmabsatz

Stimmfunktion: stimmphysiologisch ungünstiger forcierter Stimmabsatz. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Harter Stimmeinsatz

Stimmfunktion: Glottisschlag, stimmphysiologisch ungünstiger forcierter Stimmeinsatz. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Hauchiger Stimmabsatz

Stimmfunktion: stimmphysiologisch ungünstiger überlüfteter Stimmabsatz. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Hauchiger Stimmeinsatz

Stimmfunktion: stimmphysiologisch ungünstiger überlüfteter Stimmeinsatz. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Hertz
Frequenzeinheit. 1 Hertz (Hz) entspricht einer Vollschwingung (Schwingungsperiode) pro Sekunde. Unser Gehör hat (theoretisch) die Fähigkeit, Frequenzen von 20 Hz bis 20.000 Hz wahrzunehmen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Hilfsspannung

Körperhaltung und Körperbewegung: kompensatorische Muskelaktivität für eine bestimmte mangelhafte Funktion. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Humbucker
Doppelspuliger Tonabnehmer. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

I                                                                                                        Nach oben

Impedanz
Scheinwiderstand. Ist für die Verbindung elektronischer Geräte untereinander sehr wichtig. Bei der Verbindung von Röhrenverstärkern immer genau darauf achten, dass beim Verstärker der Impedanz-Wert (4, 8 oder 16 Ohm) der Lautsprecherbox eingestellt ist. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Improvisation

musikalischer Begriff: (ital.) Ausfüllen vorgegebener formaler oder musikalischer Freiräume mit spontan reproduzierten, über längeren Zeitraum innovierten melodischen, rhythmischen, harmonischen und/oder emotionalen Elementen. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

In Four, In 4
Bedeutet normalerweise, dass der Schlagzeuger einen treibenden Viertelpuls auf dem Ride-Becken spielt. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Inspiration

Atemfunktion: Einatmung als biologische Funktion der Lunge. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Intention

Gesangspädagogik: (lat.) emotionale, psychische und gestisch-körperliche Zuwendung, die reflektorisch mit der Inspiration (Einatmung, Aufbau der Atem- und Stimmkopplung) zusammenhängt. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Intervall
Abstand. Der Abstand zwischen zwei Tönen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Intonation

musikalischer Begriff: (ital.) optimale Klangfarbe und Tongebung sowie die Umsetzung der geforderten oder gewollten Tonhöhe innerhalb eines Musikstückes. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

J                                                                                                        Nach oben

Jack
Englische Bezeichnung für Klinkenstecker. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Jaleo

Bestimmter Teil des Merengues und eigenständiges Percussion-Pattern. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

K                                                                                                       Nach oben

Kabinett (Cabinet)
Im Musikbereich ist damit meistens der Leslie gemeint, der Verstärker mit rotierenden Lautsprechern. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Katá

Hohler kleiner Baumstamm, auf dem in der Tumba Francesa mit zwei Stöckchen gespielt wird, wird auch häufig in der Rumba verwendet. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Key
Engl. für Tonart (im Musikbereich). (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Keyboard
Allgemeiner Begriff für eine Tastatur (Computertastatur, Tasteninstrument). (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Kinästhetisches Empfinden

Körperhaltung und Körperbewegung: (griech.) Fähigkeit der unbewussten Steuerung von Körperbewegungen durch ein intuitives Gefühl für Muskelbewegungen. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Kippe

Spieltechnik auf den Congas, siehe „Floating Hand“ (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Klinke
Steckverbindung (engl. Jack) in verschiedenen Ausführungen. Das Kabel mit den 6,3 mm Klinkenstecker ist das gebräuchlichste Verbindungskabel für Gitarristen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Koaxialkabel
In einem Koaxialkabel wird der Leiter von der Abschirmung ummantelt. Die beiden Kabel liegen also nicht nebeneinander, sondern sind axial (auf einer Achse) angeordnet. (aus: Th.

Dill, Guitar Effects)

 

Kondensatormikrofon
Die Schallschwingungen bewegen eine spezielle Membranfolie. Durch die entstehenden Schwingungen der Membran verändert sich die Kapazität zwischen der Folie und einer Elektrode. Was für uns Gitarristen viel wichtiger ist: Kondensatormikrofone sind empfindlicher und haben einen wesentlich ausgeglicheneren Frequenzgang im Gegensatz zum dynamischen Mikrofon. Es ist sehr gut zur Abnahme von Akustikgitarren geeignet. (aus: Th.

Dill, Guitar Effects)

 

Koordination

Gesangspädagogik: (lat.) optimales Arbeiten der Stimmfunktion in einem bestimmten Regelzusammenhang ohne Anwendung kompensatorischer Hilfsspannungen. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Kopfstimme

Stimmfunktion: siehe „Randstimme“ und „Randstimmfunktion“. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

L                                                                                                        Nach oben

Lautsprecher (Speaker)
Lautsprecher setzen elektrische Schwingungen in hörbare (manchmal sogar unüberhörbare) Schallwellen um. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Lautsprecherbox
Zusammenbau mehrerer Lautsprecher in ein Holz- oder Kunststoffgehäuse. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Lay Back, Laid Back
Das Stück oder der Part soll ein sehr relaxtes Feel bekommen. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Lead In
Der Schlagzeuger leitet mit einem Fill eine neue  musikalische Situation ein. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Legato

Gesangspädagogik: (ital.) gebundene Aneinanderreihung aufeinander folgender Töne ohne Unterbrechung des Atemstromes. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Leslie
Ursprünglich für die Hammond-Orgel von Donald Leslie entwickelte Verstärker/Lautsprecher-Einheit, die neben einem Verstärker eine Bass-Mitten-Lautsprecherkombination und einen rotierenden Hochtöner enthielt. Die Rotationsgeschwindigkeit konnte in zwei Stufen verändert werden. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Level
Bei Effektgeräten: Die Effektlautstärke. In der Tonaufnahme: Der Aufnahmepegel. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Line
Im Audiobereich: Pegel und Anschlussbenennung. Es gibt zwei mehr oder weniger genormte Pegel im Audiobereich: den Mikrofon-Pegel und den Line- oder Linien-Pegel. Als Line-Pegel bezeichnet man Signale zwischen ca. 100 mV und 1 V, die mit relativ kleinem Aufwand an den Arbeitspegel des Mischpultes angepasst werden können. Mikrofonpegel sind wesentlich tiefer (ca. 8 bis 15 mV) und müssen zuerst durch eine entsprechende Vorverstärkerstufe auf den Line-Pegel gebracht werden. E-Gitarren und E-Bässe lassen sich wieder mal nicht einordnen und befinden sich zwischen beiden Pegeln. Zum direkten Anschluss an ein Mischpult sollte man mit einem Vorverstärker oder einer DI-Box arbeiten. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

L´istesso tempo
Das Tempo bleibt das gleiche. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Low Cut
Filter, der die tiefen Frequenzen abschneidet. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

L.T.T., L.T.
Low Tom = Tiefes Tom (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

L.V.
Let vibrate = ausklingen lassen (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

M                                                                                                       Nach oben

Macho

(span. „Mann“) Bezeichnung für die jeweils höhere Trommel der Bongos und Timbales (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Mambo

1. Letzter Teil im Danzón, ca. in den 1930er Jahren auf Kuba entstanden.

2. Eigenständiger bläser- und jazzorientierter Stil.

3. Bläser- oder Instrumentalteil in einem Salsa-Stück. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Mambo-Bell

1. Name der am Timbale-Set meistgespielten Glocke, auch deshalb als Timbale-Bell bezeichnet.

2. Manchmal Name für das typischste Pattern auf dieser Glocke. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Manoteo

Spezielle Bongo-Technik zwischen den Fingern und dem Daumen, Entsprechung der Floating Hand (Conga) für Bongos. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Maracas

Ein Paar Rasseln mit Griff, der Korpus besteht aus kleinen Kalebassen, Rindsleder, Holz oder Kunststoff und ist gefüllt mit Muscheln, Steinchen, Hülsenfrüchten etc., die das Geräusch erzeugen. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Marcha

(span. „Marsch“) Auch kubanische Bezeichnung für das Wort „Pattern“. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Marimbula

Größeres Instrument, dessen Töne durch das Anreißen von Metallzungen auf einem Resonanzkörper entstehen (es wurde früher im Son verwendet) (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Martillo

(span. „Hammer“) Basic-Pattern der Bongos. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Maske

Gesangspädagogik: stimmbildnerisches Ziel, sofort den richtigen Stimmansatz zum Beginn des Gesangstons zu treffen, der von Resonanzempfindungen der gesamten vorderen Gesichtsfront (bildlich: Maske) begleitet ist. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Mentales Konzept (Leitvorstellung)

Gesangspädagogik: bildliche Vorstellung, die das Singen bewusst und unbewusst steuert, Bestandteil der Stimmidentität, da diese Vorstellung personengebunden ist. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Merengue

Bekanntester Musik- und Tanzstil aus der Dominikanischen Republik (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Merengue Haitiano

Ableger des dominikanischen Stiles, Percussionstil mit Tanz und Gesang, auf Haiti und im Osten Kubas verbreitet. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Midi
Midi steht für „Musical Instrument Digital Interface“ und ermöglicht die gegenseitige Steuerung von Geräten, die mit dieser Schnittstelle ausgerüstet sind. Dazu gehören Synthesizer, Sampler, Keyboards, Effektgeräte, Mischpulte, Computer und eine Menge Peripheriegeräte. Midi wurde 1983 eingeführt und hat seither wegen der wachsenden Möglichkeiten der Geräte diverse Erweiterungen und Ergänzungen erfahren. Über die serielle Midi-Schnittstelle werden keine Audiosignale, sondern lediglich digitale Informationen im 8-Bit-Datenformat mit einer Übertragungsrate von 31,250 kB ausgetauscht. Man benötigt hierfür ein fünfpoliges (Midi-) Kabel. Gitarristen können über die Midi-Schnittstelle Sounds von Multieffektgeräten auf ein Sequencer-Programm übertragen und dann sichern. Man kann auch über Midi die Kanäle des Amps umschalten, sofern dieser Midi-tauglich ist. Mit einem Guitar-To-Midi-Converter kann man dann letztendlich mit der Gitarre einen Expander ansteuern und Keyboard-Sounds auf der Gitarre spielen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Midi-Expander
Tastaturloser Midi-Sound-Generator. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Midi-In
Midi-Eingang eines Gerätes. Um Midi-Daten empfangen zu können, muss der Midi-In des Empfängers (z. B. Computer) mit dem Midi-Out des Senders (z. B. Multieffektgerät) verbunden werden. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Midi-Sequenzer
Computersoftware, die es ermöglicht, eintreffende Midi-Daten aufzuzeichnen und wiederzugeben. Im reinen Midi-Sequenzer werden keine Klänge oder
Töne, sondern ausschließlich Daten aufgezeichnet. Die meisten Software-Sequenzer (z. B. Logic oder Cubase) haben jedoch einen Audioteil integriert, der das Aufzeichnen, Bearbeiten und Synchronisieren von Audioinformationen parallel zu Midi-Daten ermöglicht. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Mikrofon
Ein Mikrofon wandelt Schallwellen in elektrische Spannungen um. Man unterscheidet Mikrofone hauptsächlich nach dem Wandlerprinzip (dynamisches
oder Kondensatormikrofon). (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Mikrofonvorverstärker (Mikrofon-Preamp)
Ein Mikrofonvorverstärker hat das Ziel, den schwachen Mikrofon-Pegel zu verstärken und auf den Arbeitspegel (Line Level) des Mischpultes zu bringen.
Meist sind auch in solchen Vorstufen schon Klangregelungen und auch ein Compressor mit integriert. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Minimalatem

Gesangspädagogik: helle, Freude und Jubel verkündende Klangfarbe; charakteristisch ist der weiche Stimmeinsatz und eine glänzende Schädelresonanz. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Mischpult (Mixer)
Zentrale für die Audiosignalbearbeitung im Studio und auf der Bühne. Alle Signale können hier klanglich bearbeitet und mit weiteren Effekten versehen werden. Man unterscheidet zwischen digitalen und analogen Mischpulten. Die Größe des Mischpultes (und meist auch der Preis) wird an der Anzahl der Kanäle gemessen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Mittelstimme

Gesangspädagogik: helle, Freude und Jubel verkündende Klangfarbe; charakteristisch ist der weiche Stimmeinsatz und eine glänzende Schädelresonanz. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Mittelstimmfunktion

Stimmfunktion: der Atemdruck steht im genauen Verhältnis zum Grad der Dichtheit des Stimmbandschlusses. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Mode

musikalischer Begriff: (lat.) veränderter und umgekehrter, aber dennoch stufenmäßiger Aufbau einer Tonleiter (Pentatonik oder 7-Ton-Scale) durch einen veränderten neuen Grundton. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Mono
Einkanaliges Audiosignal. Im Gegensatz zu Stereo = 2-kanaliges Signal. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Montuno

1. Ursprünglich aus dem Son kommend, dynamischer Höhepunkt eines Stückes mit typischem Ruf- (Vorsänger) Antwort-Schema (Chor)

2. Typisch afrokubanisches Piano-Pattern (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Mozambique

Musikstil Anfang der 1960er auf Kuba von Pello el Afrokan aus der Conga Comparsa entwickelt. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

M.T.T., High Tom
Mounted Tom = aufgehängtes Tom spielen (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

N                                                                                                        Nach oben

Nachhall
Reflexionen eines Raumes, die ab einer gewissen Zeitdauer nach dem Originalschallereignis nicht mehr als einzelne Reflexionen wahrnehmbar sind,
sondern zu einer Gruppe von undeutlichen Tonwiederholungen zusammenschmelzen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Nachhallzeit
Ausklingzeit zwischen dem Schallereignis und dem Verstummen des Nachhalls. Je kleiner und gedämpfter der Raum, umso kürzer die Nachhallzeit. Gefüllte Konzertsäle können mit 1 bis 2,5 Sekunden, Kirchen mit 3 bis 8 Sekunden, Kathedralen mit 10 bis 15 Sekunden imitiert werden. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Nasenatmung

Atemfunktion: stimmphysiologisch und hygienisch günstige Atmung, da die Atemluft gereinigt, angewärmt und angefeuchtet und die Tiefatmung provoziert wird, siehe auch „dominierende Nasenatmung“. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Netzbrummen
Tieffrequentes Störsignal (50 bis 60 Hz), das durch den Netzstrom verursacht wird. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Noise Gate, Gate
Rauschunterdrückung. Lässt den Ton erst ab einem gewissen Pegel (Threshold) durch. Somit werden leise Störgeräusche weggefiltert. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Nonvokal

nicht gesungen, also z.B. verbal, mimisch und gestisch. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Nouse Attack

Resonanz- und Artikulationsfunktion: (engl.) siehe „attack“. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Nut

Sattel (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

O                                                                                                       Nach oben

Offbeat-Betonung

musikalischer Begriff: (engl.) melodische Akzente fallen zwischen diejenigen Akzente des Metrums (Grundschlag), das heißt auf die unbetonten Taktteile. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Öffnungswinkel

Vokaltrakt: weitere (für A, O, U) oder engere (für I, E) Öffnung zur Bildung der Vokale durch das Fallenlassen des Unterkiefers (scheinbar willenloses Nachgeben der vor dem Ohr gelegenen Kaumuskeln). (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Open up
Lauter werden oder der Schlagzeuger kann sein Spiel hier intensivieren. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Out Chorus
Der letzte Chorus des Songs. Wird in der Regel lauter und mit mehr Intensität der kompletten Band gespielt. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Output Jack

Ausgangsbuchse (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Overdrive-Sound
Übersteuerter Gitarrensound. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

P                                                                                                        Nach oben

PA
Bei Veranstaltungen, Konzerten: Tonübertragungsanlage. PA steht für Public Address. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Pachanga

Tanzstil (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Pailas

Kubanischer Name für Pauken, die in den frühen Danzón-Orchestern gespielt wurden, sich im Laufe der Zeit zu Timbales entwickelten und deshalb auf Kuba manchmal noch so bezeichnet werden. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Pailas Criollas

Vorläufer der heutigen Timbales (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Palitos

(span. „Hölzchen“) Stöckchen, die in der Rumba den Guagua spielen, manchmal auch als Bezeichnung für dieses Pattern anzutreffen. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Pan
Das Stereoklangbild wird als Pan (Panorama) bezeichnet; der Panoramaregler beim Kanal des Mischpults ermöglicht die Platzierung des Monosignals
in diesem Stereopanorama. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Panderetas

Tamburines, auf denen die Plena gespielt wird. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Parametrische Klangregelung (Parametric Equalizer)
Mit einem Regler wird der Frequenzbereich angewählt, mit dem anderen wird dieser Bereich angehoben oder abgesenkt. Man kann auf diese Art die einzelnen Frequenzbereiche gezielter beeinflussen. Diese Form der Klangregelung ist meist bei Mischpulten und weniger bei Gitarrenverstärkern anzutreffen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Patch
Bezeichnung für eine Kabelverbindung. Bei Multieffekten ist es ein Sound aus mehreren Einzeleffekten, den man abspeichern kann. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Pattern

musikalischer Begriff: (engl.) musikalisches Muster bzw. musikalischer Baustein. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Pentatonik

musikalischer Begriff: (griech.) halbtonlose Tonleiter bestehend aus fünf Tönen. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Permutation

mathematischer Begriff: das Umstellen und Vertauschen von Elementen einer geordneten Menge. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Phantomspeisung
Zuschaltbare Spannung für Mikrofone bei Mischpulten und Mikrofonvorverstärkern. Damit Kondensatormikrofone an einem Mischpult betrieben werden
können, benötigen sie eine Spannung von rund 48 Volt. Diese Spannung wird mit dem Mikrofonkabel übertragen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Phasenauslöschung
Zwei identische Phasen löschen sich gegenseitig aus, wenn sie um 180° gegeneinander verschoben sind. Unterschiedlich verdrahtete Mikrofonkabel oder Mikrofone, die in einem bestimmten Abstand zueinander stehen, können zu diesem Effekt führen. Für diesen Fall gibt es am Mischpult einen Phasendrehschalter. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Phones
Bezeichnung des Kopfhöreranschlusses. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Phrase

musikalischer Begriff: zusammengehörige, einen Sinn ergebende Gruppe von Klängen und Tönen. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Phrasierung

musikalischer Begriff: plastische Gliederung eines musikalischen Ablaufs durch differenzierte Platzierung der Töne innerhalb des Grundschlags, durch differenzierte Dynamik, durch Artikulation und Tongebung. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Piano-Montuno

Rhythmisches Basic-Pattern auf dem Piano (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Pick-up
Englisch für Tonabnehmer. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Pilón

Kubanischer Musikstil, Anfang der 1960er Jahre entstanden. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Plena

Musikalischer Nationalstil aus Puerto Rico, original auf Panderetas

(tambourinartige Einfelltrommel) gespielt. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Plug-in
Effektgerät auf Software-Basis. Funktioniert zusammen mit einem Aufnahme-Programm für den Computer wie z. B. Logic Audio oder Cubase. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Pno.
Piano = Klavier (aus: D. Brand, Chart Reading)

Power
a) Bezeichnung für Netzschalter an vielen elektrischen Geräten.
b) Strom im Allgemeinen.
c) Leistung, z. B. bei Endverstärkern. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Portamento

(ital.) Gesangspädagogik: ineinander Übergehen der Töne innerhalb eines bestimmten Intervalls, klingt wie ein hörbarer Lagenwechsel auf einem Saiteninstrument. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Poti, Potentiometer

Allgemein ein veränderlicher Widerstand (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Preamp
Englisch für Vorverstärker. Ein Gitarrenverstärker besteht aus einem Vorverstärker, der primär für den Klang zuständig ist, und einem Endverstärker (Endstufe, Power Amp), der für Leistung und Lautstärke zuständig ist. Es gibt drei Arten von Gitarrenverstärker-Set-ups:
a) Preamp, Power Amp und Box einzeln.
b) Topteil (mit integriertem Pre/Power-Amp) und Box.
c) Combo (Pre/Power-Amp und Box in einem). (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Pre-Delay
Die zeitliche Verzögerung zwischen dem Originalsignal und dem Einsetzen des Effekts. Wird meist bei Modulations- (z. B. Chorus) und Raumeffekten (z. B.
Hall) eingesetzt. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Pregón

(span. „Vorsänger“) Häufig im Wechsel mit dem antwortenden Córo (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Premier

Höchste Trommel (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Presence
Regelt den Anteil der sehr hohen Frequenzen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Presionado

Anschlagstechnik auf den Congas, bei der der offene Schlag dämpfend ins Fell „gepresst“ wird („presion“). (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Pull-off
Abzugsbindung. Zwei Finger der linken Hand auf dieselbe Saite setzen. Den höheren Ton anschlagen und durch Abziehen des Greiffingers den nächsten Ton erzeugen. (aus: Th. Dill,

Guitar Effects)

 

Q                                                                                                       Nach oben

Quinto

Höchste und kleinste der drei Congas, häufig auch das Soloinstrument (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

R                                                                                                       Nach oben

Rall.
Rallentando, langsamer im Tempo werden. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Randstimme

Gesangspädagogik: Zärtlichkeit, sanfte Hingabe und heimliches Verlangen verkündende Klangfarbe, charakteristisch ist der hauchige Stimmeinsatz (am Beginn der Ausbildung) und die Resonanzempfindungen in den rückwärtigen Kopfräumen. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Randstimmfunktion

Stimmfunktion: auch „Kopfstimme“ oder „Kopfregister“ genannt; Stimmfunktionsbereich, bei dem die Stimmlippenränder schwingen, die Stimmlippen nähern sich bei der Phonation nur an und schließen nicht. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Rebajador

Einer der vielen Namen für eine Conga (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Redonblande

Kleine Trommel/Snare, vor allem in den Comparsas eingesetzt. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Register

Stimmfunktion: Folge der Schwingungsart der Stimmlippen, entweder Vollschwingung oder Randschwingung bzw. beide sind miteinander kombinationsfähig. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Registerausgleich

Gesangspädagogik: Grundbedingung für die Ausgeglichenheit der Stimme; trotz unterschiedlicher Charakteristiken wird die Ausgewogenheit zwischen Vollstimm-, Mittelstimm- und Randstimmfunktion als wichtiges Element der ausgebildeten Stimme trainiert. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

relatives Gehör

musikalischer Begriff: Erfassen von Tonfrequenzen und deren ungefähre Zuordnung zu bestimmten Tonhöhen einer Melodie. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Repique

Name für die typischen Fills des Bongoceros (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Reprise
Eine Wiederholung eines musikalischen Teils, welcher vorher gespielt wurde. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Requinto

Kleinste und höchste Solo-Trommel der Conga-Bauart (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Resonanz

Akustik: (lat.) Mitschwingen eines Körpers in der Schwingung eines anderen Körpers mit dem Ziel der Klangbeeinflussung und/oder der Klangverstärkung; in der Gesangspädagogik wird an der Brust- und Körperresonanz sowie an der als vordere Schädelresonanz wahrnehmbaren Kopfresonanz während des Singens gearbeitet. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Ride, R.C.
Ride Cymbal (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Rim
Rand der Trommel (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Rimshot
Besitzt heutzutage zwei Bedeutungen - zum einen betrifft es meistens die Charts: Die Drum Sticks werden gegeneinander geschlagen, wobei der linke Stock in das Fell hereingepresst wird, während der andere auf ihn draufgeschlagen wird. Dadurch erhält man eine Art "Gewehrschuss" als Effekt. Zum zweiten wird dadurch auch ausgedrückt, wenn der Drummer seinen Backbeat unter Einbeziehung des Rims spielt. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Rit.
Ritardando, langsamer im Tempo werden. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Rubato

Frei im Tempo (aus: J. Kumlehn, Kumlehns neues E-Gitarrenbuch)

 

Rückkopplung (Feedback)
Ein hoher Ton, der dadurch erzeugt wird, dass der Schalldruck des Lautsprechers die Saite wieder in Schwingung versetzt und den Ton somit endlos verlängert. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Rumba

Ursprünglich aus Spanien stammender Stil, der sich auf Kuba zu einer völlig eigenen Percussionmusik- und Tanzgattung herausgebildet hat, aber nicht rituellen Charakters ist. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Rumba-Clave

In der Rumba verwendete Claveform, die auch Grundlage mancher modernerer afrokubanischer Stile ist (z. B. Songo, Mozambique). (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Rumba Columbia

Schnelle Rumba im 6/8 (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Rumba Guaguancó

Mittlere und schnellere Rumba in 4/4-Form (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Rumba Yambú

Langsamste Rumba in 4/4-Form (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

S                                                                                                        Nach oben

Sängerische Disposition

Gesangspädagogik: körperlich geistige Verfassung zum Singen, die sich in gelassener Spannkraft äußern sollte; als Ganzheit sollte die Stabilisierung einer guten sängerischen Disposition das Ziel des täglichen Singens und des gesanglichen Trainings sein. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Salidor

Bezeichnung für die tiefste Conga (Tumba) in der Rumba, aber auch in einigen anderen Stilen (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Salsa

(span. „scharfe Soße“) In den 1970er Jahren in New York entstandener Begriff für afrokubanische Tanzmusik, die die verschiedenen Einflüsse der Stile mixt. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Santeria

Ursprünglich Religion der Yoruba (regla de ocha-ifa), die sich auf Kuba unter zwangschristianisierten Einflüssen wandelte und weiterentwickelte, ihre Zeremonien werden auf Batás gespielt. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Scalloped Frets

Bünde, zwischen denen das Griffbrett leicht ausgekehlt ist.

 

Scat-Silben

Jazzgesang: (engl.) improvisatorische Gestaltung eines musikalischen Ablaufs mit Silben ohne Wortbedeutung und Sinn, lautmalerische Nachahmung instrumentaler Phrasen in der populären Musik. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Scrapper

Stock zum Spielen der Guiro (je nach Soundvorstellung sind verschiedene Materialien möglich). (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Section

Häufig in der Salsa verwendeter Begriff für „Abschnitt“ – bestimmter Teil (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Segue
Spiele von einer Sektion des Musikstückes zu einer anderen ohne eine Pause. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Shekeré

Große runde Kalebasse mit Netzbespannung mit eingeflochtenen Holzperlen/Muscheln, auf Kuba hauptsächlich im Guiro (6/8-Stil) verwendet. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Seis Chorreao

Ein Spiel der so genannten Jibaro-Musik Puerto Ricos (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Sequencer
Sequencer sind vergleichbar mit Mehrspur-Tonbandgeräten, nur dass Sequencer keine Audio-Signale, sondern ausschließlich Midi-Daten aufzeichnen und
wiedergeben. Hat man etwas aufgenommen (z. B. mit einem Keyboard), werden diese Daten exakt so wiedergegeben, wie sie aufgezeichnet wurden und man kann mit dem Sequencer ein Soundmodul ansteuern. Es besteht auch die Möglichkeit, die Daten einzeln (z. B. mit der Computer-Maus) einzugeben und zu verändern. Der Sequencer nimmt aber nicht nur Noten auf, sondern auch Sys-Ex- (System-Exclusive) Daten, was für Gitarristen wichtig ist. Hiermit können die Sounds der Multieffektgeräte, sofern sie eine Midi-Schnittstelle haben, übertragen und gespeichert werden. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Semi Acoustic
E-Gitarre mit hohlem Klangkörper, wie bei einer Akustikgitarre. Z. B. Gibson ES 335. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Senza rep.

Abkürzung für senza repetizione (ital.) = ohne Wiederholung (aus: J. Kumlehn, Kumlehns neues E-Gitarrenbuch)

 

Shout Chorus
Der letzte und normalerweise der lauteste und intensivste Chorus eines Songs. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Simile
Führe den Groove so weiter wie bisher. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Single Coil
Einspuliger Tonabnehmer. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Sn. Dr., S.D., Sn.
Snare Drum = kleine Trommel (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Sobado

Spieltechnik und Sound mit Fingern auf der Hembra der Timbales (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Solar

Hinterhof/Innenhof (auf denen häufig auch Rumba gespielt wird) (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Solid Body
E-Gitarre mit einem Klangkörper aus einem Stück Holz ohne Resonanzkörper wie bei einer akustischen Gitarre. Solid-Body-Gitarren sind z. B. Stratocaster,
Les Paul. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Son

Einflussreichster der frühen kubanischen Stile, ursprünglich ländlich, Mitte des 19. Jh. im Osten Kubas entstanden, beeinflusste zahlreiche ihm folgende Stile der gesamten Karibik maßgeblich. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Son Montuno

Ableger des Sons, der sich in den Städten Ost-Kubas entwickelte, „Montuno“ – „montaña“ (span. „aus den Bergen kommend“). Es entstand das Ruf-Antwort-Schema (Pregon-Córo), das dann in sehr vielen anderen Stilen aufgenommen wurde. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Songo

Moderner Bandstil aus Kuba (1970er Jahre), von J. Formell und J. L. Quintana kreiert (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Slash Akkorde

musikalischer Begriff: (engl. slash chords) leicht zu erfassende Schreibweise von Akkorden mit differierendem Baßton (Terz-, Quint- oder Septimenbass) bzw. von Akkorden bestehend aus Optionen (z.B. 7, 11, 13) über dem entsprechenden Grundton. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Slide
a) Ton anschlagen und auf der gleichen Saite bis zu einem anderen Ton rutschen.
b) Anderes Wort für Bottleneck, das Spielen mit einem Glas- oder Metallröhrchen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Soap Bar

Tonabnehmer in einem etwas kleineren Format als der Humbucker. (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Soldering

Verlötung (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Speaker
Lautsprecher. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Staccato

Gesangspädagogik: (ital.) kurze einzelne Gesangstöne, wiederholte kurze Einsätze und Absätze. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Stimmabsatz

Stimmfunktion: das Ende des Gesangstons, also Ende der funktionalen Zusammenschaltung beim Einsatz durch das Öffnen der Stimmlippen, das Absetzen der Stimme erfolgt nach Beendigung der Stimmlippenschwingung durch Atemanhalten; es gibt 3 Arten von Stimmabsätzen: den weichen, den gehauchten und den harten. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Stimmeinsatz

1. Gesangspädagogik: Synonym für Stimmsitz, Maskensitz; beschreibt das rhythmische, reflexartige Zusammenschalten der Teilfunktionen (Atemapparat, Kehlkopf, Vokaltrakt) zur Stimmfunktion und dem artikulatorischen Ansatz der unterschiedlichen Laute oder Lautgruppen.

2. Stimmfunktion: Einsetzen der Stimmlippenbewegung bei der Phonation; es gibt 3 Arten von Stimmeinsätzen: den weichen, den gehauchten und den harten. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Straight 8th

Bezeichnet ein Feel, bei welchem die Achtelnote vorherrscht. Ganz wichtig: Niemals die Achtelnoten swingen! (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Straight Time

Hier herrscht ein Achtel-Feel vor. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Stx., Stix, To Stix

Mit Drum Sticks oder zu Drum Sticks wechseln. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Sustain

Länge des ausklingenden Tons. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Swing

Triolisches Jazz-Time-Feeling. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Synkope

musikalischer Begriff: (griech.) Beginn eines Tons auf der formal leichten Taktzeit, dauert bis mindestens in den Anfang der folgenden schweren Taktzeit. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

T                                                                                                        Nach oben

Tacet

Hier nicht spielen! (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Tag

Bezeichnet eine kleine melodiöse oder rhythmische Stelle in der Musikform, die den Song zu einem Ende bringt. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Tambora

Zwei-Fell-Trommel im Merengue (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Tap-Tempo

Wird bei Effekten mit Geschwindigkeitsveränderungen benutzt (Modulation, Delay). Man tippt (engl. Tap) das Tempo per Hand oder Fuß ein und der Effekt passt sich diesem Tempo an. Im Livebetrieb äußerst wichtig. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Tempo, Tempi

Dynamik- bzw. Lautstärkeabstufungen werden klassisch auf italienisch bezeichnet. Hier einige gebräuchliche Stufen und Abkürzungen:

Pianissimo (pp) – Sehr leise

Piano (p) – Leise

Mezzopiano (mp) – Halbleise

Mezzoforte (mf) – Halblaut, Halbstark

Forte (f) – Laut, Stark

Fortissimo (ff) – Sehr laut, Sehr stark (aus: J. Kumlehn, Kumlehns neues E-Gitarrenbuch)

 

Ternär

musikalischer Begriff: (lat.) rhythmische Unterteilung einer Viertelnote in drei gleich lange Triolenachtel, typisch für Swing, Blues, Jazz, Balladen, Rock `n` Roll. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Timba

Moderne Form der Salsa, Anfang der 1990er Jahre auf Kuba entstanden. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Timbale-Bell

Tiefere Glocke an Timbales (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Timbalero

Bezeichnung für den Timbales-Spieler (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Timbales

Trommelpaar aus zwei Metallkesseln bestehend und Glocken, die mit Sticks gespielt werden, haben sich aus Kesselpauken entwickelt und sind Kernstück des afrokubanischen Schlagzeugs. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Timbre

Stimmfunktion: (franz.) persönlicher individueller Stimmklang. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Time

Als Time bezeichnet man den Groove/Rhythmus eines Drummers in einem Musikstil. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Toggle switch

3-Wege-Schalter (bei Les Paul und Semiakustikmodellen) (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Topteil

Bezeichnung für einen Gitarrenverstärker ohne Lautsprecherbox. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Torpedo

Große Guira im Merengue (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Transkription

musikalischer Begriff: (lat.) musikalische Vorgänge nach dem Gehör in Notentext umsetzen. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Treble

Regelt den Anteil der hohen Frequenzen. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Trembucker

Speziell für Tremolobetrieb entwickelter Humbucker. (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Tres

Kubanische Bauform der Gitarre mit drei Doppelsaiten. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Tres Dos

Conga in der Rumba (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Tres Golpes

Mittlere Conga (in der Rumba), auch Bezeichnung des Patterns in diesem Stil, in einigen Provinzen auch „Tres Dos“ genannt. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Triplebucker

Dreispuliger Tonabnehmer (aus: F. Rössel, E-Gitarren-Background)

 

Trpt.

Trumpet = Trompete (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

True Bypass

Schaltung, bei der das Signal direkt vom Eingang zum Ausgang des Effektgerätes gesendet wird, wenn es nicht angeschaltet ist. Dadurch entsteht bei nicht aktiviertem Effekt kein Klangverlust. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Tumba

Tiefste und bauchigste Trommel der Congas (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Tumba Francesa

Name für Rhythmen und Tanz im Osten Kubas, die durch Immigranten der französischen Kolonien von den Nachbarinseln mitgebracht wurden. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Tumbadoras

Kubanische Bezeichnung und Oberbegriff für Congas (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Tumbao

Name für das berühmteste Conga-Pattern, auch Bezeichnung für das Grund-Pattern des Basses. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Tuner

Engl. für Stimmgerät. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Tutti

Alle spielen zusammen, die ganze Band (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Two Beat, Two Feel

Die Bassdrum unterstützt dieses Feel mit einer leichten Hervorhebung der Zählzeiten 1 und 3. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

U                                                                     Nach oben

V                                                                     Nach oben

Vamp

Ein Takt oder mehrere Takte des Stückes werden wiederholt, bis der Dirigent das Zeichen zum Weitergehen gibt. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Vibrato-Effekt

Elektronisch erzeugter Effekt zur leichten Tonhöhen- Veränderung. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Vibrato-System

Der Steg der Gitarre ist mit einem Hebel (Vibrato-Hebel) versehen, den man nach unten drücken kann. Der Steg wird dadurch ebenfalls etwas nach unten gedreht und die Saitenspannung wird gelockert. Die Töne werden tiefer. Bei manchen Vibrato-Systemen

besteht auch die Möglichkeit, den Ton nach oben zu verändern. Das Vibrato-System wird oft als Tremolo-System bezeichnet. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Vintage Sound

Der Klang von alten Instrumenten. (aus: Th. Dill, Guitar Effects)

 

Vokalausgleich

Gesangspädagogik: stimmbildnerische Zielstellung, die Vokalunterschiede bezüglich Tonfärbung und Timbre zwischen hellen (I, E) und dunklen (U, O) Vokalen auszugleichen. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Vokalisen

Gesangspädagogik: textlose Gesangsübung oder Musikstück, das nur auf Vokalen und Silben gesungen wird. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Vollstimme

Gesangspädagogik: auch „Bruststimme“ oder „Brustregister“ genannt, Pathos und Ernst verkündende Klangfarbe; charakteristisch ist der harte Stimmeinsatz (am Beginn der Ausbildung) sowie die Empfindung der Brust- und Körperresonanz. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Vollstimmfunktion

Stimmfunktion: Stimmfunktionsbereich, in dem die Stimmlippen in voller muskulärer Länge und Tiefe schwingen. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

V.S.

Volti Subito = bedeutet, dass ein schneller Wechsel der Notenseite bevorsteht. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Vudoo

Kult und Rhythmus aus Haiti (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

W                                                                    Nach oben

Walk

Walking Bass = der Bassist spielt einen treibenden Viertelpuls, den der Schlagzeuger mit aufgreift. (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

WB., W.B., W.Blk.

Woodblock = Holzblock (aus: D. Brand, Chart Reading)

 

Weicher Stimmabsatz

Stimmfunktion: stimmphysiologisch bevorzugter Stimmabsatz im Gegensatz zu dem stimmphysiologisch ungünstigen harten Stimmabsatz und dem gehauchten Stimmabsatz. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Weicher Stimmeinsatz

Stimmfunktion: stimmphysiologisch bevorzugter Stimmeinsatz im Gegensatz zu dem stimmphysiologisch ungünstigen harten Stimmeinsatz und dem gehauchten Stimmeinsatz. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

Wilde Luft

Gesangspädagogik: durch mangelnde Atemkontrolle ungewollte Überlüftung der Gesangstöne. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

 

X                                                                     Nach oben

Y                                                                     Nach oben

Yambú

Langsamste und älteste Form der Rumba auf Kuba (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Yoruba

Bevölkerungsgruppe aus Nigeria, die die afrokubanische rituelle Kultur am meisten prägte. (aus: A. Schüler, Master of Percussion)

 

Z                                                                     Nach oben

Zu vermeidender Ton

musikalischer Begriff: einzelner Ton in diatonischen Terzschichtungen einer jeweiligen Tonleiter, der als lang ausgehaltener Akkordton dissonant klingt und daher gemieden werden sollte, jedoch als melodischer Durchgangston möglich ist. (aus: M. Freytag, Vocal Training)

s: M. Freytag, Vocal Training)